Häufige Fragen

 

Seit wann gibt es „Ovita“?

Wir bieten die Kryokonservierung nicht befruchteter Eizellen im Rahmen einer Vorsorge seit 2010 an. Unsere IVF Zentren zur Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches beschäftigen sich mit diesem Themenkreis schon seit mehr als 25 Jahren und haben Dank exzellenter  Pionierleistungen mit der Entwicklung spezieller Einfriertechniken (Vitrifikation) zum Tiefgefrieren von verschiedener Stadien der Eizellen (unbefruchtete, befruchtete von Tag 1 bis Tag 6 der Embryonalentwicklung) viel Erfahrung.

Erst seit der Implementierung der neuen, von uns wesentlich mitentwickelten Technik des Tiefgefrierens mittels des so gennannten „Vitrisafe®-“, sind wir in der Lage, mehr als 90 % der tiefgefrorenen Eizellen wieder auftauen zu können und bieten diese Technik nun zur Vorsorge im Rahmen des Arbeitstitels „Ovita – Alles zu meiner Zeit“ an. Ovita ist keine eigene Firma.Selbstverständlich haben wir auch vor der Entwicklung dieser neuen Techniken mit den jeweils zu gegebener Zeit anerkannten Techniken des Tiefgefrierens Eizellen z.B. auch von Krebspatientinnen tiefgefroren. Bis vor ca. 3 Jahren lief das auch bei uns noch unter dem Arbeitstitel „wissenschaftliche Entwicklung“.

Ovita ist eine der Pionierfirmen im Bereich Kryokonservierung: Wie lange machen Sie das schon?

Siehe oben.

Wie oft pro Jahr?

Erstgespräche zu diesem Themenkreis führen wir derzeit täglich. Nach Platzierung unseres Angebotes dieses neuen Zuganges entwickelt sich eine sehr starke Nachfrage.

Aus welchen Gründen hauptsächlich?

Oft haben die Frauen noch nicht den richtigen Partner gefunden, wünschen sich zwar ein Kind, aber „noch nicht jetzt“, häufig sind auch die Partner noch nicht dazu bereit…

 

Wie lange halten sich so konservierte Eizellen?

 

Grundsätzlich unbeschränkt, da diese bei -190° Celsius in einem geschlossenen System („Vitrisafe®“) so gelagert werden können, dass keine Kontaminationen durch Verunreinigungen aus der Umwelt und Akkumulation durch schädigende Stoffe (Feinstaubpartikel, Geruchsstoffe aus der Umwelt etc.) auf diese Zellen einwirken. Dies ist ein wesentlicher Faktor, weshalb wir nun dieses Angebot an die Frauen machen! -Wie viele Eizellen friert eine Frau denn so ein? Ein paar wenige oder ein paar Dutzend?  Dies hängt vom Alter der Frau ab. Eine gesunde Frau bis zum 35. Lebensjahr benötigt ca. 10 Eizellen, darüber, je nach Befund, 20 bis 30 Eizellen (1 bis 3 Stimulationszyklen). In der Schweiz lässt das Gesetz die Einlagerung bis zu 5 Jahren zu (Aktivitäten zur Verlängerung dieser Einlagerungszeit sind derzeit im Gange).

Gibt es dabei keine Schäden an den Eizellen?

Nein. Siehe auch oben betreffend „Vitrisafe®“ da hermetisch gegenüber schädigenden Umweltfaktoren isoliert.

Risiken für die Frau?

Wenig. Trotzdem benötigt jede Frau eine individuelle Beratung und Aufklärung.

Macht es Sinn, diese gelagerten Eizellen nach einer Befruchtung einzupflanzen, ohne vorher eine Präimplantations-Diagnose zu machen, um zu sehen, ob sie den Gefrierprozess ohne Schaden überstanden haben? Ist ja in bestimmten Ländern (auch in Europa) immer noch verboten?

Dies ist Thema für die Zukunft, wenn tatsächlich eine ungewollte Kinderlosigkeit eintritt, wenn z.B. keine genetischen Gründe vorliegen, wäre derzeit eine Präimplantationsdiagnostik nicht zielführend bzw. angezeigt. P.S.: Details zu diesem Themenkreis wären z.B. auch einem Weltkongress, welcher im Mai 2012 in Bregenz stattfindet, besprochen. Siehe http://www.pgdis-2012.com/

Können demnach 20-jährige Frauen ihre Eizellen - jung und frisch - einfrieren und wenn sie dann Mitte 40 sind und Karriere gemacht haben, ihren Kinderwunsch mit eigenen, jungen und frischen Eizellen verwirklichen?

Ja, wenn sie dann nicht auf natürliche Weise schwanger werden können, denn laut derzeitiger Rechtssituation ist die Verwendung dieser Eizellen nur bedingt möglich. In unserer Klinik in Pilsen (CZ), ist jedoch auch eine Behandlung mit diesen vorsorglich gelagerten Eizellen ohne diese Indikation erlaubt. Hier haben wir uns strikt an die jeweiligen nationalen gesetzlichen Vorgaben zu halten (z.B. in der Schweiz ist die Einlagerung derzeit auf 5 Jahre limitiert).

Macht das Sinn oder was macht effektiv Sinn in dieser Beziehung?

Ja. Die Gesetze werden sich innerhalb der nächsten Jahre sicherlich diesen sozioökonomischen Strukturen anpassen!

Ist diese Methode von der Krankenkasse anerkannt und wird sie bezahlt, wenn dafür medizinische Gründe vorliegen?

Nein, leider zahlt die Krankenkasse derzeit nicht einmal eine Kinderwunschbehandlung mit IVF bei klarer Diagnose der Unfruchtbarkeit, was sehr zu bedauern ist!

Ist das ethisch nicht etwas fragwürdig, wenn Unternehmen aus der Gesundheitsbranche die Karriere vor Familienplanung propagieren? Was wenn es dann doch nicht klappt, immerhin sind ja auch IVF oder ICSI nicht ohne Fehler?

Wir sind keine Götter, können keine Wunder anbieten, bemühen uns täglich für beste Qualität und haben das tausendfach schon bei ungewollter Kinderlosigkeit bewiesen. Wir haben uns diesem Thema jetzt auch bei Frauen ohne Kinderwunsch zugewandt, da mit dem Vitrisafe® nun erstmals ein sicheres, geschlossenes System zur Aufbewahrung der Eizellen vorliegt.

Was passiert mit eingefrorenen Eizellen, wenn die Frau stirbt? Hat der Ehemann darauf Zugriffsrecht?

Diese wären dann sofort zu vernichten.

Geben Sie so was wie eine Garantie oder ist dann das eben Pech, wenn die Einpflanzung dann mit 45 nicht klappt?

Eine Garantie erhalten Sie z.B. auch beim Zahnarzt nicht! Wir bemühen uns ehrlich, nach bestem Wissen und Gewissen und bestem Stand der Medizin, eine Leistung anzubieten, und wären unseriös, wenn wir solche Garantien abgeben würden. Eine Behandlung nach der Menopause wird nicht angeboten.

Wieso gehört Ihrer Meinung nach der Eizellvorsorge die Zukunft?

Dies ergibt sich aus oben Dargelegtem und der Demographie. Frauen brauchen mehr persönliche Freiheit, wir bieten dazu unsere Technik an, die dies unterstützt, nicht mehr und nicht weniger. - Sie propagieren, dass die öffentliche Hand etwas an den Lagerkosten von eingefrorenen Eizellen bezahlen soll.

Mit welcher Begründung?

Wir unterstützen die Themen Vorsorge, Gesundheit, individuelle Freiheit der Frau - was gibt es denn Besseres als das?

Wie lange arbeiten Sie bereits auf dem Gebiet der künstlichen Befruchtung?

Ich persönliche habe mich auf diesem Gebiet habilitiert, arbeite seit ca. 15 Jahren mit zunehmender Intensität in der Reproduktionsmedizin und Genetik und darf auch in diesem Zusammenhang auf die Erfahrung meines Vaters und unseres Teams zurückgreifen. Die IVF Zentren Prof. Zech haben als Pioniere bereits 1984 in Bregenz mit der IVF begonnen, mein Vater beschäftigt sich mit diesem Themenkreis unter anderem auch wissenschaftlich in den USA und als leitender Oberarzt an der Universitätsklinik seit 1980!

Wie viele Zentren haben Sie insgesamt in Österreich, in den Nachbarländern bzw. weltweit? Wo ist der Hauptsitz?

Je nach Indikation und nach gesetzlicher nationaler Bestimmung. Die Entwicklung neuer Techniken findet hauptsächlich in Bregenz statt (R&D). Publikationsliste siehe http://www.ivf.at/de-de/qualität/wissenschaft.aspx 

Wie viele Frauen behandeln Sie jährlich in allen Ihren Zentren?

 > 5.000.

In manchen Ländern gelten Gesetzesbestimmungen, wonach die Einpflanzung einer entnommenen und tiefgefrorenen Eizelle nur möglich ist, wenn die Frau auf natürlichem Wege keine Kinder (mehr) kriegen kann. Also wenn eine 25-Jährige Eizellen einfrieren lässt, kann sie diese z.B. mit 48 befruchten und einpflanzen lassen. Denn dann wird wohl die Fruchtbarkeit nicht mehr gegeben sein. Ist das so korrekt?

Gibt es wie bei den befruchteten Eizellen - auch bei unbefruchteten - eine gesetzliche Maximaldauer, wie lange sie aufbewahrt werden dürfen?

Die natürliche Altersgrenze für eine Schwangerschaft liegt  etwa beim  45. Lebensjahr, jedoch wird es schon ab dem 38 Lebensjahr zunehmend schwierig, mit eigenen Eizellen (d.h. solchen, die nicht vorzeitig als „Vorsorge“ eingelagert wurden) eine Schwangerschaft mit dem Resultat einer Geburt eines gesunden Kindes zu erzielen. Genau hier setzt Ovita an. Ovita lagert die gesunden Eizellen der Frau ein und hilft so, den natürlichen Alterungsprozess der Eizellen zu stoppen. Zu jedem gewünschten Zeitpunkt können diese Eizellen wieder aufgetaut und mit dem Samen des Partners befruchtet werden. Gesetzlich ist diese Grenze  nicht durchgängig definiert, wir halten uns aber laut internem „Code of Conduct“  an diese Grenze vom ca. 45 Lebensjahr. Wenn eine Frau allerdings auch mit 46 noch regelmäßige Zyklen hat, so könnte sie auch dann noch spontan schwanger werden und natürlich bei Nichteintreten einer Schwangerschaft (also: ungewollt kinderlos) auf die Befruchtung der eingelagerten Eizellen zurückgreifen. In der Schweiz ist die Einlagerung derzeit auf 5 Jahre beschränkt. Eine Behandlung nach der Menopause ist nicht geplant.

Neues & Wissenswertes

http://www.guardian.co.uk/science/2011/oct/18/eggs-frozen-young-women
Scientific presentation by the team of Ovita:   Live Birth Rate After Aseptic Vitrification of MII Oocytes In Closed Carrier Devices   2nd World Congress on Fertility Preservation Miami Be...
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Ovita in Ihrer Nähe

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Ovita Zentren für Eizellvorsorge Prof. Zech
Tel:  +43 5574 44836
office@ovita.eu
www.ovita.eu

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Reise-Service  

Informationsveranstaltungen

 
Spannende Informationsveranstaltungen zum Thema Eizellvorsorge mittels Tiefgefrieren (= Einfrieren, Kryokonservierung) von Eizellen zum Erhalt der Fertilität der Frau.

Univ. Prof. Dr. Herbert Zech
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

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